LA  CENERENTOLA

Gioachino Rossini 

 

Theater Magdeburg, 2011

Der Neue Merker

 

"Das Publikum hatte allen Grund, begeistert zu jubeln. Als sich (…) der Vorhand auftat, merkte man bereits auf den ersten Blick, dass Turbulenz angesagt ist.
Regisseurin A. Leistenschneider und ihr Bühnenbildner K. Spanhak verlegen Rossinis Märchenoper konsequent in die Gegenwart und kurbeln charmant übertrieben und mit einem zwinkernden Auge eine witzige Verkleidungs - und Verwechslungskomödie an. Rossinis leichte, bewegliche und pointierte Musik ist für diese Szenerie prädestiniert! Sie giert geradezu nach Aktionismus und Gags. Dass sie auch ruhige und gefühlvolle Momente hat, entgeht Anette Leistenschneider keineswegs!"

 

"Der Einfallsreichtum der Regisseurin gleicht in dieser Inszenierung einem Fass ohne Boden. Für jede Szene hat sie Neues, Verblüffendes parat.
Und alles hat Esprit. An keiner Stelle sieht sich der Zuschauer einer billigen Klamotte ausgeliefert. Man muss es gesehen haben!"

Wochenspiegel

 

„Außssergewöhnliche Inszenierung - das Theater Magdeburg zeigt Rossinis Aschenputtel-Oper (…) auf eine sehr muntere, spritzige und amüsante Weise.
Regisseurin Anette Leistenschneider zeigt in ihrer Version des Aschenputtel-Märchens Menschen, die in ihren facettenreichen Charakteren damals wie heute zu finden sind. Eine wunderbare Opernaufführung, die mit sehr viel Applaus und Bravorufen belohnt wurde.“

 

Volksstimme

 

„Mit einer Mischung aus Temperament und Tempo, Witz und Ironie (…) - „La Cenerentola“ geriet zur schrecklich – schönen Opera Buffa, die (…) heftig beklatscht und mit Bravo – Rufen bedacht wurde."   

"Die Inszenierung von Anette Leistenschneider (…) hat an einigen Stellschrauben gedreht und überzeichnet den ursprünglichen Märchenstoff ins Absurde und Skurile. Charmante Momente … insgesamt eine in sich stimmige Inszenierung mit hübsch aufpolierten Glanzpunkten (…).“

Kukma.net

 

„Es war einmal… nein, es ist …das moderne Märchen von immerwährender Schönheit aus dem Frankensteinlabor, Chirurgo Plastico, und dort treffen wir die beiden Stiefschwestern Aschenputtels umringt von Botoxspritzen und Silikonbrüsten. Der Hochmut der eitlen, gackernden Hühner steigt diametral zum IQ und wird so zur Situationskomik und Heiterkeit des Stückes.“

 

Copyright der Fotos Nilz Boehme