"Was fehlt da zu einem gelungenen, festlichen Abend?

Leistenschneiders kluge, gut nachvollziehbare Regiearbeit"

W. Hirsch, Thüringer Allgemeine

 

"Die Inszenierung von Anette Leistenschneider bleibt dieser

Sichtweise treu und liefert damit ein feines Psychogramm

des Perfiden und des Abhängigen.

Es ist eine Studie darüber, wie schnell Hierarchien kippen können."

T. Kügler, Der Harzkritiker

 

OTELLO

 

Theater Nordhausen 2017

D: M. Helmrath / B: W.K. Rauschning / K: A. Schulz - Hentrich

 

Fotos: Roland Obst für Theater Nordhausen

 

Thüringer Allgemeine 03.10.2017

 

"Krachen lassen es auch Anette Leistenschneider und Michael Helmrath,

denn Verdis Oper beginnt mit Seeschlacht und Sturm.

Zu Schlagwerksdonner und blitzenden Bläserstakkati (…) zeigt

die Regisseurin tosende Wellenberge per Videoprojektion und mischt

jubelndes Volk mit ins Bild, das von der Hafenmole aus das Geschehen verfolgt.

 

Diese heikle Teichoskopie gerät enorm spannend; Trockeneis-Pulverdampf wabert bis tief in den Saal, als wären die Besucher selbst mittendrin und nicht nur dabei.

 

Was fehlt da zu einem gelungenen, festlichen Abend?

Leistenschneiders kluge, gut nachvollziehbare Regiearbeit."

W. Hirsch

 
 

 

Der Harzkritiker 03.10.2017

 

"Ein leichtes Spiel für Jago - "Otello" am Theater Nordhausen zeigt Studie

eines rasanten Verfalls.

Zum 100. Geburtstag hat sich das Theater mit Verdis "Otello" mit einer Ausstattungsoper erster Güte selbst beschert.

Die Inszenierung von Anette Leistenschneider pflegt die traditionelle Aufführungspraxis und erfreut die Freunde werkimmanenter

Interpretationen.

 

 

Die Inszenierung von Anette Leistenschneider bleibt dieser Sichtweise treu

und liefert damit ein feines Psychogramm des Perfiden und des Abhängigen.

Es ist eine Studie darüber, wie schnell Hierarchien kippen können.

 

 

(…)  auf jeden Fall bleibt eine Inszenierung, die mit Farbenpracht und eindrucksvollen Massenszenen die Freunde traditioneller Aufführungen mehr als zufrieden stellt."

T. Kügler