"Comique- Spezialistin Anette Leistenschneider hatte

das richtige Händchen,

um Martha vom Ruf der biedermeierlichen Banalität mit Hang

zur Sentimentalität szenisch zu befreien.

 

Großer Jubel für Martha am Tiroler Landestheater.

F. von Flotows Oper „Martha“ wird bei der Premiere der Neuinszenierung zum Publikumserfolg."

U. Strohal, Tiroler Landeszeitung

 

"Die Regie von Anette Leistenschneider lässt immer wieder

einen doppelten Boden erahnen, so sehr sie ansonsten

am amüsanten Libretto und der brilliant instrumentierten

Partitur bleibt."

J. Führer, IOCO Kultur im Netz

 

 

 

Martha oder der Markt zu Richmond

 

Tiroler Landestheater Innsbruck, 2018

D: S. Hong B: A. Becker K: M.D. Zimmermann

 

 

IOCO Kultur im Netz 29.03.2018

 

  Die Regie von Anette Leistenschneider lässt immer wieder einen

doppelten Boden erahnen, so sehr sie ansonsten am amüsanten Libretto und der brilliant instrumentierten Partitur bleibt.

 

 (…) hier, wie auch sonst, hat das Regieteam genau hingeschaut.

Es würde (leider) zu weit führen, alle liebevollen Details aufzulisten,

die Regie, Kostüme und Bühne zu bieten haben.

Die Inszenierung lehnt sich immer wieder ans England der fünfziger und sechziger Jahre an, ohne aufdringlich zu werden.

 

  Diese Produktion, die bei der Premiere lange und einhellig gefeiert wurde,

muss man gesehen haben!

J. Führer

 

 

Kronenzeitung Kultur 26.03.2018

 

 Witzig, anrührend und spritzig. Dass Martha ein bühnenwirksames Stück ist, zeigte die umjubelte Premiere exemplarisch.

 

 In Anette Leistenschneiders Inszenierung kommt das witzig – sentimentale Stück spritzig leicht daher. Die Komik gleitet nicht ins Klamaukhafte ab.

Es wird einem dabei nie langweilig.

F.Gratl

 

 

Tiroler Tageszeitung 26.03.2018

 

 Großer Jubel für Martha am Tiroler Landestheater.

F. von Flotows Oper „Martha“ wird bei der Premiere der Neuinszenierung zum Publikumserfolg.

 

 Comique- Spezialistin Anette Leistenschneider hatte das richtige Händchen,

um Martha vom Ruf der biedermeierlichen Banalität mit Hang

zur Sentimentalität szenisch zu befreien.

 

 Leistenschneider wählt die 1950er Jahre, als sich Männer die Frauen über die Schulter warfen und sie bis zum Schmerzen der Hände und Brennen der Herzen verdroschen.

Viel Ironie herrscht da mit Nähe zur französischen Opera Comique (…),

vor Klischees strotzt das britische Ambiente.

 

Die rasche Abfolge von Persiflage und Ernst, Slapstick und Würde, Volkston

und Momenten großer Oper entspricht der Musik.

U. Strohal